Gegen Faschismus und Krieg!

AntifaAktion2


Am Samstag, den 4. September 2010 wollen hunderte Nazis durch Dortmund demonstrieren anlässlich des 1. September. Dieser Tag ist jedoch der Antikriegstag in Deutschland.

Am 1. September 1939 begannen die Nazis den 2.Weltkrieg. An seinem Ende lag Deutschland und halb Europa in Trümmern, 60 Millionen Menschen waren Tod, das Land war aufgeteilt. Gegenüber den Völkern der Welt hatte das deutsche Volk furchtbare Schuld auf sich geladen. Das war die Hinterlassenschaft der Nazis, das Ergebnis der faschistischen Herrschaft.

SS und Wehrmacht hinterließen in den besetzten Ländern, vor allem der Sowjetunion, eine Spur der Zerstörung und des Todes: Mit Billigung und Unterstützung von Thyssen, Krupp, Siemens und IG Farben, Deutscher Bank und vielen anderen. Sie hatten die Hitler Faschisten finanziert und verdienten an der Ausplünderung anderer Länder, an der Sklavenarbeit, an Aufrüstung, an Krieg und Massenmord.

Heute behaupten die Nazis höhnisch, auch sie wären für den Frieden. Das ist eine Lüge. Glaubt diesen Lügen nicht, der Preis ist zu hoch. Die Nazis wollen wieder einen faschistischen Staat errichten, der ohne jede Rücksicht andere Länder und Völker überfällt, unterjocht und ermordet. Für Rohstoffe, Märkte, billige Arbeit und Rüstungsgewinn, dafür würden sie wieder Zehntausende Deutsche in den Krieg und damit in den Tod schicken.

Der Katastrophe des 2. Weltkrieges vorausgegangen war die Zerschlagung der deutschen Arbeiterbewegung. Verbot, Verfolgung, Inhaftierung und Ermordung der Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten und der Gewerkschaften standen am Anfang der Nazi Herrschaft, Krieg und totale Zerstörung an ihrem Ende. Nur der gemeinsame antifaschistische Kampf der Arbeiterbewegung und auch aller demokratisch bürgerlichen Kräfte war und ist ein Garant dafür dass sich dies nie wiederholt. Nazis müssen konsequent ausgegrenzt werden. Den Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

Für uns heißt die Schlussfolgerung:

Nie wieder dürfen Faschisten an die Macht gelangen.
Wählt keine faschistischen und rassistischen Parteien!
Last faschistische Aufmärsche nicht zu, blockiert und verhindert sie!
Verbot der NPD und aller anderen faschistischen und rassistischen Organisationen!

Nie wieder darf Krieg von Deutschland ausgehen.
Abzug aller deutschen Truppen aus dem Ausland!
Wählt keine Kriegsparteien!


Mehr Infos unter: http://dortmundquer.blogsport.de/

Herzlich willkommen im Schuljahr 2010/2011!

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Kopfnoten abgeschafft, Drittelparität erkämpft, Studiengebühren kurz vor dem Aus.
Nur wer kämpft gewinnt!


Zehntausende Schülerinnen und Schüler, SV Aktive, BSVen und die LSV, der Deutsche Gewerkschaftsbund, Studierende und ihre Vertretungen, ElternvertreterInnen, LehrerInnen und politische Jugendorganisationen haben es gemeinsam erkämpft.


Schuelerzeitungsplakat
Schulstreiks, Demonstrationen, Diskussionsveranstaltungen, unzählige Aktionen in den Schulen, auf der Straße und in den Universitäten, breite Bündnisse, das waren die entscheidenden Mittel für den erfolgreichen Kampf.

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Die Kopfnoten sollten zu Anpassertum erziehen und die Auslese am Arbeitsmarkt für die Unternehmer erleichtern. Mit der Abschaffung der Drittelparität sollten die Ansätze von Demokratie aus den Schulen verschwinden. Mit den Studiengebühren wurde und wird vor allem Jugendlichen aus der Arbeiterjugend das Studium erschwert oder ganz verbaut.

Die Rücknahme dieser antidemokratischen und unsozialen Maßnahmen ist ein großer Erfolg. Er wurde gegen die Interessen der großen Banken und Konzerne durchgesetzt. Sie hatten das entscheidenste Interesse an diesen Maßnahmen. Die Unternehmensvertreter waren ihre stärksten Verfechter.

Die Sozialdemokratische- Grüne Landesregierung ebenso wie die Linkspartei haben im Parlament teilweise den Forderungen der Bewegung entsprochen. Das ist gut so. Alles andere wäre Wahlbetrug und ein Verrat an allen sozialdemokratischen und grünen Aktivisten vor Ort. Nun gilt es, dass konsequent auch die anderen entscheidenden Forderungen umgesetzt werden. Auch solche, die Geld kosten. Für Banken und Konzerne wurde genug ausgegeben. Die Studiengebühren gehören sofort abgeschafft. Die Schulzeitverkürzung G8 als gesellschaftlicher Rückschritt und Mittel zur sozialen Auslese muss zurückgenommen werden. Es müssen mehr Lehrer an die Schulen, 20 Schüler pro Klasse maximal. Und natürlich: Eine Schule für Alle!

Was war und ist der Garant für erfolgreiche politische Veränderungen? Debatten im Parlament können nur Ausdruck realer Kräfte vor Ort sein. Organisation aller Betroffenen vor Ort, Diskussion und Aktion. Starke SchülerInnenvertretungen, breite Bündnisse, starke Gewerkschaften, und auch starke Studierendenvertretungen sind das Entscheidende. Nur damit können wir weitere Erfolge erzielen. Darum: Hinein in Deine SV! Hinein in Deine Gewerkschaft!

DGB-Bildungssstreik

Erklärung des SDAJ Landesvorstandes

Herzlich willkommen bei der SDAJ Rheinland Westfalen!

Fahne1-Top

Zusammen gegen Krieg und Faschismus.
Gemeinsam für eine demokratische Schule für Alle.
Gemeinsam für das Recht auf Ausbildung und Arbeit.
Zusammen kämpfen für ein gutes Leben und eine bessere Welt!

Aktiv werden!

Melde dich unter: kontakt@sdaj-rheinland.de Oder bei deiner Gruppe vor Ort!

SDAJ BUNDESWEIT

www.sdaj.org Für aktuelle Infos aus der ganzen Republik!

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Zuletzt aktualisiert: 3. Sep, 19:31

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