Am Samstag den 17.05 fanden im Rahmen der Blockupy-Aktionswoche bundesweit Proteste statt. Auch in Düsseldorf gingen ca. 1500 Menschen aus ganz NRW auf die Straße um gemeinsam gegen kapitalistische Ausbeutung und die europäische Krisenpolitik zu demonstrieren. An dem breiten Spektrum an Aktionen haben wir uns als SDAJ natürlich auch beteiligt.

Ziel der Aktionen war es, gezielt Orte der Ausbeutung in und um das kapitalistische und konsumistische Herz Düsseldorf – die Kö – aufzuzeigen, zu markieren und in ihrem Betrieb zu blockieren. So verteilten sich die Aktivisten nach einer kurzen, aber lauten und kraftvollen Demo vom DGB-Haus zum Graf-Adolf-Platz über die Kö und Umgebung. In kurzer Folge fanden Aktionen zu einem breiten Spektrum an Themen statt: Zu den Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie und beim Apple-Zulieferer Foxconn, zum Freihandelsabkommen TTIP, zum Recht auf Stadt, zu der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und noch einigen weiteren.

Die SDAJ beteiligte sich mit einem Outing der vielen Zeit- und Leiharbeitsfirmen, die sich an den Top-Adressen der Kö angesiedelt haben. Mit einer symbolischen Sklavenversteigerung haben wir auf die Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse durch Leiharbeit hingewiesen.

Nachmittags zog es einen großen Teil der DemonstrantInnen dann noch zum Düsseldorfer Flughafen, um ein Ende der dort stattfindenden Abschiebungen von Geflüchteten zu fordern.  

Alle Aktionen waren geprägt von einer bemerkenswert kämpferischen Stimmung und Einmütigkeit – ein gelungener Tag, nicht zuletzt durch ein Konzept, welches es beinahe unmöglich gemacht hat, dem Protest auszuweichen oder sich ihm zu verweigern.

Bleibt nur zu sagen: Wir sehen uns im Herbst in Frankfurt bei der Blockade der EZB!

Im Rhamen unserer Kampagne “ Unsere Zukunft statt eure Profite“ gibt es eine Bildungszeitung zu oben genanntem Thema, welche gemeinsam erarbeitet werden soll.

Die Zeitung ist zu finden unter :

http://www.sdaj-netz.de/download/68/


Gemeinsam wollen DKP und SDAJ über ihre weitere Zusammenarbeit, auch im Hinblick auf unsere aktuelle Kampagne diskutieren.