SDAJ Pfingstcamp West

Gepostet am 12. Mai 2013 Termine

Infos gibt es unter: Pfingstcamp West

Tickets könnt ihr bei uns bestellen: kontakt@sdaj-rheinland.de

SDAJ Pfingstcamp West 2013

Gepostet am 12. Mai 2013 Aktuell

An Pfingsten schon was vor?

Für Revolutionäre, Fußballspieler, Wissbegierige, Veganer und ihre fleischessenden Freunde, Vollzeitcamper und Kurzzeitbesucher. Für die, die bleiben bis das letzte Bier über die Theke gegangen ist, für Arbeiterlieder-Ultras und die, die am Lagerfeuer Marx Ideen diskutieren. Für Konzertgänger und Filmliebhaber, für Diskutanten und Zuhörer. Für einfach vier Tage Urlaub machen und den Beweis, dass Politik und Spaß sich nicht ausschließen haben wir einen Vorschlag:

Vom 17.-20. Mai 2013 veranstalten wir, die SDAJ, mal wieder ein Pfingstcamp! Auf dem Gelände des Haus Coerde in Münster wird es drei Tage lang unter dem Motto „Grundrechte erkämpfen – die Zukunft muss sozialistisch sein!“ eine bunte Mischung aus politischem Programm, Sport, Spaß und Konzerten geben.

Ihr wolltet schon immer wissen wie der Sozialismus auf Cuba aussieht und sich zurzeit entwickelt oder was die Arbeiterjugendlichen in Deutschland im vergangenen Jahr für Kämpfe geführt und jetzt noch vor sich haben? Für wen und mit wem eigentlich Kämpfe in der Kommune geführt werden, was sozialistische Schülervertretung ist, ob der Iran nach Syrien und Mali zum nächsten Kriegsschauplatz wird und warum die Frauenfrage eine Klassenfrage ist? Diese und viele weitere Fragen wollen wir in Workshops und Diskussionsrunden tagsüber mit euch angehen. Abends geht es mit Konzerten von Memoria, The Coconut Butts, Kai Degenhardt, Cunning Mantrap und Prime Time so wie Disko und Cocktails bis tief in die Nacht weiter.

Wir sehen uns an Pfingsten!

Mehr Infos unter: Pfingstcamp West

Am Samstag, 11. Mai fand das traditionelle Antifakonzert zum Tag der Befreiung statt. Nach zweijähriger Pause meldete sich das Konzert wieder zurück und konnte gleich mit sechs Bands/KünstlerInnen beeindrucken. Headliner des Abends waren die Coconut Butts die wie gewohnt ihr Publikum fest im Griff hatten und die Anwesenden einmal mehr begeistern konnten. Uns als SDAJlerInnen freute es besonders zu sehen, dass wir einen guten Griff getan hatten, als wir diese Band zu unserem Pfingstcamp am nächsten Wochenende eingeladen haben (Pfingstcamp West 17. – 20. Mai 2013). Auch die anderen Bands wussten wie sie das Publikum erfreuen konnten. Oldschool Punk und Ska, eine Mischung die leider immer seltener auf linken Konzerten anzutreffen ist. Alleine aus diesem Grund lohnt sich der Besuch in Düren und es ist zu hoffen, dass die Dürener auch 2014 diesem Konzept treu bleiben und sich nicht dem Electro-Mainstream unterwerfen.

Wir als SDAJ Rheinland-Westfalen hatten nicht nur im Vorfeld für das Konzert geworben, sondern waren auch beim Konzert selber anwesend, um unter anderem für unser Pfingstcamp zu werben. Wir freuen uns aus diesem Grund darauf, den ein oder anderen Konzertbesucher am nächsten Wochenende wiederzusehen.

Treffpunkt Solingen Südpark

Gute Nacht G8 Demo

Gepostet am 7. Mai 2013 Termine

Gute Nacht G8!!!

Gepostet am 7. Mai 2013 Aktuell Schüli

gutenachtg8

Die Schule soll die Jugend auf das Leben vorbereiten, Wissen vermitteln, Kompetenzen und soziales Miteinander fördern.
Doch leider sieht es in Deutschlands Schulen  anders aus.

Es mangelt über all  an Lehr- und Fachkräften, weshalb oft Stunden ausfallen müssen und kein breites Fachangebot vorhanden ist. Die Klassen sind überfüllt, in der Regel sitzen 30 SchülerInnen in einem Klassenraum zusammen, was das lernen fast unmöglich macht und  keine individuelle Förderung mehr möglich ist. An allen Ecken wird gespart, die SchülerInnen müssen mit veralteten Büchern arbeiten, sitzen auf kaputten Stühlen, oft sind die Fachräume nicht ausreichend eingerichtet, es wird in sterilen weißen Räumen unterrichtet, statt eine angenehme Atmosphäre zu schaffen in der man gerne lernt. Dies sind nur einige Dinge bei denen es an Geld mangelt. Die Zentralen Prüfungen wie Lernstandserhebungen in den 8. Klassen und die Abschlussprüfungen in der 10. Klasse und dem Zentral Abitur bewirken, dass die Lehrer ihren Stoff  knallhart durchziehen, nicht auf einzelne SchülerInnen eingehen können und den Unterricht ausschmücken um den Lernstoff auch vernünftig zu übermitteln. Die SchülerInnen stehen unter einem wahnsinnigen Druck, sie bekommen kein Wissen mehr vermittelt, sondern müssen sich den Stoff selber einprügeln, es gibt kein Miteinander mehr, man steht in einem Konkurrenzkampf mit den MitschülerInnen. Die SchülerInnen die es sich leisten können nehmen Nachhilfe damit sie den Unterrichtsstoff verinnerlichen können, die die es sich nicht leisten können schneiden schlechter ab.

Zu diesen schlechten Bedingungen und dem schon vorhandenen riesigen Leistungsdruck kommt nun auch noch die Schulzeitverkürzung. 2004 wurde Beschlossen von G9 auf G8 zu wechseln. Das heißt, dass das Abitur statt in 13 Jahren nun in nur 12 Jahren zu erreichen sein soll.Die SchülerInnen müssen sich nun noch mehr Unterrichtsstoff in kürzerer Zeit in den Kopf hauen. Der Unterricht geht länger in den Tag hinein, Freizeit und Spaß haben da nicht mehr viel platz, da nach der Schule erst einml Hausaufgaben und Lernen anstehen. Die SchülerInnen haben also keinen richtigen Ausgleich mehr zu ihrem hecktischen und stressigen Schulalltag, was die Schülerinnen oftmals krank macht.

Der Doppeljahrgang der dieses Jahr abschließt, auf Grund des neuen Models, wird enorme Probleme beim suchen eines Studienplatzes und Ausbildungsplatzes bekommen. Die Unis wissen nicht wie sie den Ansturm bewältigen sollen, außer die NC´s hoch zusetzten und bei den Ausbildungsplätzen herrscht ein starker Konkurrenzkampf, für viele SchülerInnen wird es erst einmal heißen Arbeiten zu gehen oder in die Arbeitslosigkeit zu fallen, da nicht genügend Uni-,  Ausbildungsplätze und Jobangebote vorhanden sind.

Wir sagen NEIN zum Turboabi und fordern:

– G8 sofort abschaffen

– Kostenlose Bildung für alle

– Mehr LehrerInnen

– Kleinere Klassen

– Renovierung und Modernisierung aller Bildungsstätten

– Breiteres Fachangebot zur individuellen Förderung

– Mitbestimmung derLehrinhalte durch SchülerInnen

 

Am Mittwoch den 15. Mai 2013 wollen wir unsere Forderungen auf die Straße bringen und mit lautstarkem Protest zeigen, das wir so nicht weiter machen wollen und können.

Wir treffen uns also am 15.05.13 um 11:55 Uhr am DGB-Haus in Düsseldorf  und ziehen zum Landtag, vor dem wir nochmals unsere Forderungen kund geben werden.

Wir brauchen jeden einzelnen um deutlich zu machen das WIR SchülerInnen nicht bereit sind unter diesen Umständen weiter zu machen.

 

 

 

 

Vor 20 Jahren verübten Faschisten einen feigen Brandanschlag in Solingen. 2013 wollen wir daran erinnern und gemeinsam zeigen, dass Faschismus und Rassismus keinen Platz in der Gesellschaft haben darf.

Was geschah am 29. Mai 1993?

Nachdem am 26.05.1993 das Asylrecht um die Drittstaatenregelung geändert wurde, welche besagt, dass Menschen die um Asyl in Deutschland bitten, jedoch über ein zweites Land kommen, in dem sie nicht verfolgt werden, in der BRD nicht als Asylbewerber angesehen und behandelt werden,  ereignete sich am 29.Mai 1993 ein grauenvoller Akt der Unmenschlichkeit.

Ein Zweifamilienhaus, welches von türkischen Menschen bewohnt war, wurde von vier Männern niedergebrannt. Fünf Personen, darunter drei Mädchen im Alter von 4-12 Jahren und zwei Frauen im Alter von 18 und 27 Jahren, starben bei diesem Brandanschlag.

Die vier Männer, die aus der faschistischen Szene stammten, verübten diesen feigen Anschlag aus einer tiefen rassistischen Überzeugung.

Wir möchten den Familien auch 20 Jahre danach unser aufrichtigstes Mitgefühl aussprechen.

Rassismus raus aus den Köpfen!

Keinem Mensch darf gesuchte Hilfe und Schutz verwehrt werden, Täglich werden Asylbewerber abgeschoben und so in eine unsichere Zukunft geschickt, die für viele sogar den sicheren Tod bedeutet.

Wir SozialistInnen stellen uns konsequent gegen eine Politik die Menschen ein Recht auf sicheres Leben verwehrt. Aus diesem Grund lehnen wir die Asylpolitik der BRD ab und verurteilen diese, da sie den Weg für Rassismus und Faschismus in den Köpfen der Bevölkerung ebnet.

Grade in diesen Krisenzeiten in denen Krieg und Armut herrschen, müssen wir uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam für bessere Lebenszustände kämpfen. Für uns galt gestern wie heute, internationale Solidarität anstatt engstirnigem Nationalismus und Rassismus.

Der Brandanschlag von Solingen ist ein Beispiel dafür, dass der Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft, staatlich befördert, immer wieder dazu führt, dass Faschisten dort anknüpfen und andere Menschen verfolgen und ermorden, in der Gewissheit die wahren Vertreter der „deutschen“ Mehrheit zu sein.

Deshalb rufen wir dazu auf, sich an der Bundesweiten Demonstration am 25. Mai.13 zu beteiligen. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen gegen Rassismus und Faschismus, eine falsche Asylpolitik und für mehr Solidarität  setzten.

Start ist 13 Uhr am Solinger Südpark.

Landesmitgliederversammlung 2013

Gepostet am 6. Mai 2013 Aktuell

Am Wochenende, 4. Mai 2013 hat die SDAJ Rheinland-Westfalen ihre ordentliche Landesmitgliederversammlung (LMV) in der Karl-Liebknecht-Schule in Leverkusen abgehalten.

Genossinnen und Genossen aus den Städten Aachen, Düsseldorf, Köln-Ost, Mönchengladbach und Wuppertal haben solidarisch miteinander diskutiert und gemeinsame Beschlüsse gefasst.

Besonders erfreulich war, dass die LMV die Mitglieder der neugegründeten Gruppe Köln-Ost begrüßen konnte. Einstimmig beschloss man, der neuen Gruppe den Gruppenstatus der SDAJ zu erteilen.

Die  LMV der SDAJ Rheinland-Westphalen beschloss für das nächste Jahr einen Landesarbeitsausschuss (LAA) zu wählen, anstatt eines Landesvorstandes, da im Mittelpunkt der nächsten Legislatur die Koordinierung der Arbeit der Gruppen steht. Im LAA sind GenossInnen aus den Gruppen Aachen, Köln-Ost, Wuppertal und einem Mitglied aus Düsseldorf vertreten. Der LAA hat seine Arbeit bereits aufgenommen und am 5. Mai, dem Geburtstag von Karl Marx, das neue Gremium konstituiert. Besonders freut man sich auf das gemeinsame Feiern und Diskutieren auf dem Pfingstcamp West, das vom 17. – 20. Mai zusammen mit dem Landesverband Ruhr in Münster stattfinden wird. Nächste Aktionen die beschlossen wurden, sind unter anderem die Gedenkveranstaltung zum Brandanschlag in Solingen, die right2water-Kampagne und das Antifakonzert am 11. Mai in Düren zu unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vorbereitung zum XXI. Bundeskongresses der SDAJ, welcher als erster seit den 90ern als Delegiertenkongress stattfinden wird. Auf diesem Bundeskongress wird die SDAJ eine neue Handlungsorientierung , einen Leitantrag sowie eine Arbeiterjugendpolitik-Kampagne diskutieren und verabschieden.

Krönender Abschluss der Landesmitgliederversammlung war das gemeinsame singen der Internationalen und die Gewissheit, nun wieder gestärkt und solidarisch die Arbeit im Rheinland anzugehen.

Hier entsteht die neue Homepage der SDAJ Rheinland-Westfalen. Hier möchten wir euch über unsere Arbeit informieren, zudem freuen wir uns über jeden und jede die uns im Kampf für bessere Arbeits- und Ausbildungbedingungen, ein besseres Bildungssystem, gegen Faschismus, Rassismus und Sexismus unterstützen.

Diese Kämpfe führen wir auf den Grundlagen des Zukunftpapiers, dem Programm der SDAJ. Welches bei der 2. Sitzung des Bundeskongresses der SDAJ 2012 verabschiedet wurde.

Bei Interesse und Fragen könnt ihr euch gerne an uns wenden, die entsprechenden Kontaktdaten der einzelnen Gruppen und des Landesarbeitsausschusses findet ihr unter Kontakt und Impressum.

Wir freuen uns auf euch und euer Interesse.